Das FORUM VORMÄRZ FORSCHUNG e.V. (FVF) ist eine wissenschaftliche, literarische Gesellschaft, die seit dem 16. April 1994 besteht und ihren Sitz in Bielefeld hat. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der interdisziplinären wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Vormärz, das heißt der Schlüsselepoche der deutschen Geschichte zwischen 1815/30 und 1848/49. Die Vereinigung trägt dazu bei, mit Blick auf den Vormärz den Dialog zwischen verschiedenen Disziplinen (Geschichts-, Literatur-, Kommunikations-, Kunst-, Musik-, Rechts-, Politik- und Sozialwissenschaft, Theologie, Philosophie, Pädagogik u.a.) zu intensivieren, wobei sich die Literaturwissenschaft hierfür als ein wichtiges, wenn auch keineswegs allein ausschlaggebendes Fach- und Forschungsgebiet erweist. Inhaltlich ist die Arbeit des FVF – auch unter Berücksichtigung internationaler Kontexte – vor allem darauf ausgerichtet, den in diesem Zeitraum maßgeblichen Kampf um Freiheit und Recht und damit um die produktiven Weichenstellungen für eine modernere, freiheitlichere und sozialere Gesellschaft zu erkunden und offenzulegen, die erst die Grundlagen für die Entwicklung der heutigen demokratischen Verfassungs- und Gesellschaftsordnung schufen.

Insofern geht es dem FVF auch darum, die schon zeitgenössisch als fortschrittlich geltenden Kräfte der Epoche, die Wegbereiter:innen und Vorkämpfer:innen für die Grundrechte und Menschenwürde, für die volle politische und soziale Gleichberechtigung aller Menschen und Bürger, gerade auch von Mann und Frau, in ihrem Denken und Handeln sowie in ihrem politischen, wissenschaftlichen, literarischen und künstlerischen Lebenswerk sichtbar zu machen. Hierdurch leistet das Forum Vormärz Forschung e.V. wichtige Beiträge zu einer umfassenden Demokratiegeschichtsschreibung und Bildungsarbeit sowie zu aktuellen Diskussionen über soziale Fragen und politische Teilhabe.

Der Satzungszweck der Gesellschaft wird insbesondere verwirklicht durch:
• Wissenschaftliche Kolloquien, Vorträge und Publikationen zu politischen, gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Themen des Vor- und Nachmärz;
• interdisziplinären Austausch mit anderen Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften;
• Ausstellungen und sonstige Veranstaltungen;
• Kooperation mit einschlägigen Gesellschaften.

Das FVF hat derzeit rund 200 Mitglieder (Personen und Institutionen), die aus Deutschland, anderen europäischen Staaten, Nordamerika, Asien und Australien kommen.


Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Jahr für Einzelmitglieder EURO 40,- (freiw. Förderbeitrag EURO 50,-), für Studierende EURO 20,-, für korporative Mitglieder EURO 50,-. (Stand: April 2021)